Dorfgemeinschaft unterstützt das „Projekt Erneuerung“

Detlef Kalteier (1. Vorsitzender Schützenbruderschaft) und Raimund Westphal (Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Fischenich).

Detlef Kalteier (1. Vorsitzender Schützenbruderschaft) und Raimund Westphal (Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Fischenich) machen sich für das “Projekt Erneuerung” gerne die Hände schmutzig.

„Wir möchten helfen, den Verein aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken“

Gleich fünf Mitglieder der Dorfgemeinschaft Fischenich unterstützten die St. Hubertus Schützenbruderschaft, als am Wochenende der Startschuss zur Neugestaltung des Schützenheims, des Vorplatzes sowie des Spielplatzes fiel. „Uns liegen die Fischenicher Vereine einfach am Herzen“, erklärt der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, Raimund Westphal. „Da war es selbstverständlich, dass wir auch beim ‚Projekt Erneurung‘ dabei sind!“

Und so wurde gemeinsam angepackt, als die erste Phase des Projekts begann. „Wir möchten helfen, den Verein aus seinem Dornröschenschlaf zu wecken“, berichtet Westphal. „Schließlich ist hier auch das Allgemeinwohl betroffen, es geht um Fischenicher Kinder. Jetzt sei Zeit zu werben: Um Hilfe, um Spenden, um Sponsoren!“ Die Firma E. Düsseldorf gehörte zu den ersten, die ihre Unterstützung zusicherten und anrückte, um einen Baum zu fällen und den Pflanzenbewuchs mit einem Pflegeschnitt zu versehen ohne dies in Rechnung zu stellen.

Jeder kann das Projekt unterstützen

Damit ist es aber nicht getan. Vieles steht noch an: Eine neue Eingangsüberdachung, das Streichen der Fassade, die Erneuerung der Flächen und Wege, die Installation einer Entwässerungsanlage sowie schließlich die kostenintensive Umgestaltung des Spielplatzes. All dies wollen die Schützen mit der Hilfe von Sponsoren und Spenden möglich machen. „Selbstverständlich ist das nicht“, weiß Westphal.  „Das Gebäude ist nur von der Stadt gemietet, der Spielplatz nicht in ihrer Verantwortung. Wer trotzdem solch ein Engagement zeigt, muss unterstützt werden!“

Die Stadt selbst verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um die dringend notwendige Neugestaltung selbst zu übernehmen. Die Schützenbrüder müssen jetzt ein Projekt auf die Beine stellen, was alleine eigentlich nicht zu bewältigen ist. Immer noch fehlt es an allen Ecken. Daher ist jeder aufgerufen, die Schützenbrüder zu unterstützen: Sei es durch Geld, Sachspenden, Arbeitseinsatz. Fünf Euro für neue Spielgeräte, Baumaterial oder eine Stunde „Mitanpacken“ – alles hilft!

Einige Helfer versammeln sich für ein Gruppenfoto.

Einige Helfer versammeln sich für ein Gruppenfoto.

„Es ist unglaublich schön, wie sich die Vereine hier untereinander helfen“

Die Dorfgemeinschaft möchte mit positivem Beispiel vorangehen, setzte sich beispielsweise bei der Stadt für die nötigen Genehmigungen ein. „Das weiß ich wirklich zu schätzen“, verrät der 1. Vorsitzender Schützenbruderschaft, Detlef Kalteier. Als Westphal dann auch noch persönlich den Hof kehrte, war er sogar wild entschlossen, auf den Besen gleich dessen Namen eingravieren zu lassen.

„Es ist unglaublich schön, wie sich die Vereine hier untereinander helfen“, resümiert Kalteier. Man habe ein neues Miteinander entdeckt, aus welchem jetzt Freundschaften erwachsen. In Zukunft möchten beide Vereine noch enger zusammenarbeiten. Die nächste gemeinsame Veranstaltung wird der erste Weihnachtsmarkt Fischenichs sein. Dort soll am 08. Dezember das durch die Arbeiten gewonnene Brennholz versteigert werden.

Mehr Informationen unter: http://www.fischenicher-schuetzen.de/?page_id=361

Autorin dieses Artikels: Linda Katharina Klein

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